Der „falsche Biss“ und die Symptome

Die instrumentelle Funktionsdiagnostik mit dem DIR® System dient der Früherkennung von Störungen an Kiefergelenk und Zähnen. Die sogenannten funktionsanalytischen Leistungen sind jedoch nicht Bestandteil des Leistungskataloges der gesetzlichen Krankenkassen - aber für jeden Patienten

  • wichtig
  • sinnvoll
  • und erschwinglich.

Gerne informieren wir Sie!

  • Spannungsschmerzen im Kiefer- und Gesichtsbereich, Ohrenschmerzen oder Ohrgeräusche
  • Nacken- , Schulter- und Rückenschmerzen
  • Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden
  • Schlafstörungen
  • Zähneknirschen und Schnarchen

Menschen, die häufig an den o.g. Beschwerden leiden oder auch beim Kauen deutliche Knackgeräusche feststellen, haben meist Funktionsstörungen des Kauorgans: das sogenannte Kiefergelenksyndrom.
Diese Erkrankung tritt in unserer Gesellschaft recht häufig auf - bis zu 10% der Bevölkerung sind davon betroffen.

Treffen Ober- und Unterkiefer nicht in der idealen Position aufeinander, so spricht man vom „falschen Biss“. Schon geringste Abweichungen können genügen um verschiedenste Beschwerden auszulösen. Die Muskeln unseres Kausystems (Zähne und Kiefergelenke) sind mit der Nacken- und Wirbelsäulenmuskulatur verbunden. Darum steht auch der „falsche Biss“ in Zusammenhang mit Symptomen, die über den Bereich des Kopfes hinausgehen.
Massagen, Spritzen und Schmerzmittel bringen zwar eine gewisse Erleichterung, die eigentliche Ursache ist aber dadurch nicht geheilt. Hier arbeiten Zahnärzte, Kieferorthopäden, Orthopäden, HNO-Ärzte und Physiotherapeuten eng zusammen, um betroffenen Patienten zu helfen.

Auch bei Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden kann es durchaus vorkommen, dass die Ursache in den Kiefergelenken und dem „falschen Biss“ liegt. Somit macht eine spezielle Untersuchung durch den Zahnarzt durchaus Sinn, um sicher zu stellen, ob die Beschwerden von Ihrem Kauorgan kommen.

Die sogenannte instrumentelle Funktionsdiagnostik bietet dem Behandler eine moderne Messmethode zur Gesunderhaltung Ihres gesamten Körpers an.

Schlafstörungen können u.a. durch Zähneknirschen (Bruxismus) ausgelöst werden. Dabei presst der Schlafende mit großem Kaudruck die Zähne zusammen. Dadurch kann der Zahnschmelz zerstört werden, die Zähne werden empfindlich. Anzeichen für diese Angewohnheit ist die oft deutlich erkennbare Abnutzung der Frontzähne. Bei nächtlichem Knirschen fühlt sich der Kiefer morgens oft steif und ermüdet an, die Beweglichkeit ist eingeschränkt.

Die Diagnoseuntersuchung mit dem DIR® System ist für den Patienten absolut schmerzfrei und von kurzer Dauer. Dabei wird eine kleine Kunststoffschablone mit einem Mess-Sensor auf die Zähne gelegt. Der Patient schließt den Mund und führt, vom Zahnarzt angeleitet, Kieferbewegungen aus. Schon nach wenigen Sekunden wird das Ergebnis auf dem Bildschirm angezeigt. Der Behandler kann nun dieses Bild auswerten (ähnlich wie beim Röntgenbild) und mit Hilfe des DIR® Systems einen optimierten Biss einstellen.
Diese neue Bissposition der Zähne dient als Grundlage für eine weiterführende Therapie,
d.h. das Beheben von Beschwerden mit einer herausnehmbaren Kunststoffbissschiene.

Sobald eine dauerhafte Beschwerdefreiheit erzielt ist, kann zur dauerhaften Versorgung (ohne Kunststoffbissschiene) eine weiterführende Therapie durch den Zahnarzt beziehungsweise Kieferorthopäden notwendig werden.

Vor der Anfertigung von neuem Zahnersatz ist die Vermessung/Diagnose mit dem
DIR® System grundsätzlich zu empfehlen.

DIR® System
Dynamics and Intraoral Registration
www.dir-system.de