Erfolgreich mit Zahntechnik

Nutzen Sie die Möglichkeiten

Artikel im Bad Nenndorfer Stadtmagazin "Nanu"

04.01.2012

In der Ausgabe Januar/Februar des Bad Nenndorfer Stadtmagazin "Nanu" steht ein Artikel über unsere QS-Dental Zertifizierung.

 

 


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10 jähriges Betriebsjubiläum

10.11.2011

Am 01. November 2011 feierte unsere Betriebsleiterin Frau Zahntechnikermeisterin Kerstin Uslar ihr 10 jähriges Betriebsjubiläum bei Neumann Zahntechnik. Herzlichen Glückwunsch. 


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Schärfentiefe in der Dentalfotografie

07.09.2011

Nicht nur in der Dentalfotografie sondern in jeder Form der Makrofotografie gibt es Einschränkungen in der Schärfentiefe. Die Schärfentiefe ist der Abstand von der Kamera in dem das Bild scharf ist. Dieser Bereich kann bei einem Abbildungsmaßstab von 1:1 nur wenige Millimeter betragen.
Aus meiner Zeit als Referent für die DeguDent kann ich sagen, dass alleine der Besitz der richtigen Hardware noch lange kein Garant für gute bzw. scharfe Fotos ist. Die theoretischen Grundbegriffe der Fotografie sollte jeder, der sich eine entsprechende Ausrüstung leistet, unbedingt kennen. Mir wurden auf meinen Seminaren Fotos gezeigt, die angeblich verwackelt waren. Verwackeln ist bei den kurzen Abständen zum Objekt und bei einer Blitzbelichtung aber praktisch unmöglich.


Die Größe der Schärfentiefe beeinflussen Sie mit der Vorgabe einer kleinen Blende. In der Dentalfotografie kommt meistens Blende 22 zum Einsatz. Dabei wird die Blendenöffnung des Objektivs beim Zeitpunkt des Auslösens der Kamera auf 1/22 verkleinert. Das nötige Licht wird durch den Einsatz eines Blitzes garantiert. Bei Nikon SLRs können Sie die Zeitautomatik wählen, und die Blende 22 vorgeben. Bei Canon Kameras geht das nicht. Dort müssen Sie die manuelle Einstellung wählen und Zeit und Blende vorgeben.

Gerade wenn der Bereich der Schärfentiefe nur wenige Millimeter beträgt, muss man diesem wertvollen Bereich überlegt umgehen. Schalten Sie auf jeden Fall den Autofokus aus und bedenken Sie beim Fokussieren, dass der Bereich der Schärfe sich auf ca. 50% vor und 50% hinter dem scharf gestellten Punkt verteilt. In der Praxis bedeutet das bei der Aufnahme einer Zahnfront im Mund des Patienten, dass Sie auf die 2er scharfstellen und nicht wie man oft sieht auf die 1er. Sie verschenken sonst den ganzen Bereich vor dem Scharfpunkt.


Tags: dentalfotografie, makrofotografie, nikon, scharfentiefe, spiegelreflexkamera
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Was ist eigentlich Farbe?

23.08.2011

 

Die Kenntnisse über Farbe sind für Zahntechniker von außerordentlicher Bedeutung. Über die Probleme bei der visuellen Zahnfarbbestimmung habe ich bereits berichtet. In diesem Artikel soll es nun um die Theorie rund um Farbe und Farbwahrnehmung gehen.

Farbe entsteht aus dem Zusammenspiel von Licht, Oberfläche und Empfänger. Die Lichtfarbe und die Objektfarbe machen den Farbreiz aus. Der Mensch und seine spektrale Empfindlichkeit bestimmen, wie die Farbe aufgenommen und beschrieben wird.

Elektromagnetische Strahlung im Wellenbereich von ca. 380 bis ca. 730 Nanometer nehmen wir als sichtbares Licht wahr. Wir nehmen die verschiedenen Wellenlängen als Farbreiz wahr. Dabei sehen wir kürzere Wellenlängen als blau, mittlere als grün und lange Wellen als rot. Am Rande dieses Wellenbereichs befinden sich am kurzwelligen Ende ultraviolett und am längerwelligen Ende Infrarot.

Auf der Netzhaut des Auges gibt es zwei verschiedene Rezeptoren: Zäpfchen und Stäbchen. Die Stäbchen sind besonders lichtempfindlich, erfassen allerdings nur die Helligkeitsinformationen. Sie können auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch Reize wahrnehmen. Einfach gesagt leiten viele Stäbchen ihr Signal an eine einzige Ganglionzelle weiter, während ein Zapfen in vielen Fällen auch nur auf jeweils eine Ganglionzelle ableitet. D. h. die Information der Stäbchen konvergiert ungleich stärker als jene der Zapfen. Darin liegt auch der Grund für die schlechte räumliche Auflösung des Stäbchensehens (z. B. in der Nacht). Erhält eine Ganglienzelle (über welche die Information letztendlich weiter Richtung Gehirn geleitet wird) ein Stäbchensignal, so kann dieses von vielen verschiedenen Stäbchen stammen und der Punkt auf der Netzhaut, wo das Bild abgebildet wird, ist somit relativ vage. Erhält eine Ganglionzelle hingegen Zapfeninformation, so kann der Lichtpunkt sehr gut auf der Retina lokalisiert werden, da nur sehr wenige Zapfen mit ihr verbunden sind. Die Zäpfchen lassen sich in drei Gruppen unterteilen, die jeweils nur auf den roten, günen oder blauen Teil des Spektrums reagieren.

Damit das Gehirn des Menschen eine Farbinformation erstellen kann, ist der Farbreiz auf der Netzhaut entscheidend. Je nach Farbe des auftreffenden Lichts werden die Rezeptoren unterschiedlich gereizt und das Gehirn seztzt aus den Unterschieden in der Intensität die Farbe zusammen. Das Ergebnis ist dabei von zwei Faktoren abhängig: der Lichtfarbe und der Körperfarbe.

Die Lichtfarbe wird verändert von der Oberfläche des Objektes reflektiert und trifft dann auf das Auge. Die Beschreibung, wie das Licht durch die Oberfläche des Objektes verändert wird, nennt man Körperfarbe. Daher muss man bei der Beurteilung einer Körperfarbe immer sicher sein, dass die Lichtquelle die Wahrnehmung nicht beienflusst.

Unsere wichtigste Lichtquelle ist die Sonne.  Das Sonnenlicht weist eine gleichmäßige Verteilung im Spektrum auf, die kann sich aber durch die Filterung in der Atmosphäre im Tagesverlauf verschieben. Glühbirnen haben eine ungleichmäßige Spektrumverteilung. Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen weisen einzelne schmale Spitzen im Lichtspektrum auf, welche zu zu unerwünschten Effekten führen können. Da die Lichtfarbe einen wichtigen Einfluss auf die Farbwahrnehmung hat, können Körperfarben, zu denen ja auch die Zahnfarben gehören, nur unter identischem Licht verglichen werden.

Überall, wo es auf die richtige Beurteilung von Farben ankommt, z.B. in Druckereien, findet man daher Normlichtquellen. In Zahnarztpraxen und Dentallaboren fehlen diese aber fast ausnahmslos.

Quellen: Wikipedia, Colorfoto 11/2010


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Ist ein eigener Scanner sinnvoll?

08.08.2011

Die Frage nach dem eigenen Scanner selbst im kleinen Labor und im Praxislabor kommt immer häufiger auf. Für die Entscheidung soll hier auf zwei Aspekte eingegangen werden. Zum einen die Wirtschaftlichkeit und zum anderen die Notwendigkeit mit der Zeit zu gehen und wichtige Innovationen nicht zu verpassen.

Zirkonoxid

Wenn sich das Labor nur für einen Scanner entscheidet und auf eine eigene teure Fräsanlage verzichtet, ist eine Mindestanzahl von gefertigten Einheiten aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten zwingend notwendig um anfallende Verluste möglichst gering zu halten. Die Rechnung ist eigentlich ganz einfach. Bei den bekannten Fräszentren bekommen Sie die Einheiten bei angelieferten Datensatz ca. 10 € günstiger im Vergleich zu der Herstellung auf angelieferten Modellen. Was müssen Sie nun selber für diese 1o € tun?

  • Scanner kaufen ( ca. 20.000 €)
  • Konstruieren
  • Aufpassen

Selbst wenn Sie jemanden finden, der Ihnen den Scanner schenkt, und wenn Sie für das Konstruieren und Aufpassen 15 Minuten brauchen, haben Sie bei einem durchschnittlichen Kostenminutensatz von 1 € schon Verlust gemacht. Da Ihnen nun niemand einen Scanner schenkt, zumindest nicht ohne Gegenleistung, wird der Verlust nur kleiner, wenn Sie große Mengen konstruieren. Bedenken Sie auch den Aufwand für die Ausbildung an der CAD Software.

NEM

In Verbindung mit der Konstruktion von NEM Kronen, ob gefräst oder per Laser Melting, bekommt die Sache eine positive Wendung. Mittlerweile unterbieten sich die Anbieter gerade von Laser Melting Gerüsten gegenseitig.

Zusammengefasst macht der eigene Scanner ab ca. 400 Zahneinheiten pro Jahr auch wirtschaftlich einen Sinn, wenn Sie neben Zirkonoxid auch NEM Einheiten Konstruieren wollen.

Für Dentallabore ab 600 Zirkoneinheiten  rechnet sich auch schnell eine eigene kleine Fräsanlage ausschließlich für Zirkon.

Der zweite Aspekt ist die Gefahr, wenn man sich zu spät mit der CAD Technik beschäftigt, den Anschluss zu verpassen. Die Entwicklung geht mittlerweile so rasant vorwärts, dass ein Labor, egal ob gewerblich oder Praxislabor, sich nicht mehr leisten kann die neuen Techniken zu ignorieren. Denken Sie an digitale Mundscanner. Es wird noch dauern, aber eines Tages wird der Mundscanner sicherlich den konventionellen Abdruck verdrängen. Wer dann erst reagiert hat verloren.

Ein Tipp zum Schluss. Sollten Sie bereits einen eigenen Scanner haben oder sich für den Kauf entschieden haben, suchen Sie sich einen Partner bei dem möglichst ausgebildete Zahntechniker die Fertigung übernehmen. Das gleiche gilt umso mehr, wenn Sie Fertigung komplett einem Fräszentrum überlassen wollen.


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